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Generalversammlung am 31.03.2022 in der Gastwirtschaft Artkamp-Möllers

"Wir berichten von dem, was noch geht und wie es weitergeht. Wir möchten Mut machen, trotz allem mitzuwirken. Die Menschen brauchen einander, um sich gegenseitig Halt zu geben". Zur Mitgliederversammlung des Heimatvereins Füchtorf, zu der mehr als 40 Persdonen der Einladung in die Gaststätte Artkamp gefolgt waren, hatte der Vorsitzende Gregor Krützkamp diese Worte in einer Zusammenfassung der allgemeinen Lage gegenübergestellt. Corona und Krieg,
die Welt sei in Bewegung und, wie im Verlauf des Abends sichtbar wurde, dies war und bleibt nicht ohne Einfluss auf die Arbeit des Vereins.
Ihre Spuren hinterließ die Pandemie ebenfalls im Jahresbericht des Heimatvereins, der deutlich kürzer ausfiel als gewohnt. Weniges sei möglich gewesen, darunter die erstmalige Unkemännertour, die auch 2022 wieder stattfinden soll, der Kulturabend mit der Lesung des Romans "Der kleine Prinz" sowie die Einweihung des Kreisverkehrs an der Ravensberger Straße.
In der Kasse machte sich die Pandemie durch fehlende Einnahmen wegen ausbleibender Veranstaltungen bemerkbar, wie sich beim Bericht von Johannes Kleine Hörstkamp zeigte. Erwartungsgemäß wurde der Vorstand entlastet. Wahlen fanden an diesem Abend keine statt.
"Wir hoffen, dass wir einige Dinge machen können, der Wille ist da", unterstrich Gregor Krützkamp die Unternehmungslust des Vereins. Laut Jahresprogramm ist viel geplant. Highlights werden sicherlich die drei-tägige Radtour ab Mühlheim a.d. Ruhr Ende Mai, die Sommersonnenwend-Feier am Drei-Dörfer-Eck und das Freundschaftstreffen am Dreiländereck Ende Juni, sowie die vier-tägige Busfahrt in den Elsas am 30. Juni sein. Das vollständige Programm ist unter www.heimatverein-fuechtorf.de Jahresprogramm 2022 zu finden.

(Text: "Die Glocke" jor./2.4.2022)


Reinigungsaktion des Brunnens am Tie am 2.4.2022

Bei so kaltem Wetter hatten die Vorstandsmitglieder des Füchtorfer Heimatvereins den Brunnen am Tie noch nie gesäubert. Trotzdem ließen sie es sich nicht nehmen, die gute Stube Füchtorfs für das bevorstehende Spargelfest am kommenden Sonntag auf Vordermann zu bringen.
Die Beete wurden gesäubergt, Unrat vom Dorfbrunnen beseitigt und selbst die Unkemänner mussten sich einem Frühjahrsputz unterziehen lassen.
Das Wasser am Brunnen wird dann bei milderen Temperaturen wieder angestellt und lädt dann dank der fleißigen Helfer zur Rast ein.

(Text: "Die Glocke" gl/5.4.2022)

 

 

 


Unkemänner-Route Sassenberg/Füchtorf - Maßnahme des Heimatvereins Füchtorf und der Tourismusgemeinschaft

Die Unkemänner-Route ist rund 25 km lang und führt Radler durch Sassenberg und Füchtorf. Damit diese Route noch ein wenig attraktiver wird, haben sich der Heimatverein Füchtorf und die Tourismusgemeinschaft etwas einfallen lassen. An mehreren Zwischenstopps auf der Strecke sind nun Hinweis-Tafeln und Schilder von Clemens Knappheide, Gregor Krützkamp, Rüdiger Völler, Josef Hälker und Bernhard Rothaus angebracht worden. Diese sollen erläutern, wo sich der Radfahrer gerade befindet und welche Bedeutung dieser Zwischenstation zuzuordnen ist.

19 Stationen empfehlen der Heimatverein Füchtorf und die Tourismusgemeinschaft:

1.   Auerochsendenkmal: 1844 fand man im Moor des Skelett eines Auerochsen, welches im geologischen Museum zu Münster ausgestellt ist.
2.   Hof Niemerg: Bisongehege
3.   Rippelbaumer Dorfmitte: Zentraler Treffpunkt für Feierlichkeiten und Rastplatz für Touristen.
4.   Gestüt Lindenhof: Dort bekam die Stute Halla (von Hans-Günter Winkler) ihr Gnadenbrot. Frühere Trainigsstätte von Olympiasiegerin Monika Theodorescu.
5.   Dreiländereck: Grenzen der Bistümer Osnabrück, Münster und Paderborn.
6.   Cholerafriedhof: Wurde 1915 von französischen Kriegsgefangenen eingeebnet.
7.   Pension Buschkotten Nettelstroth: Bauernmuseum und jährlicher Bauernmarkt.
8.   Atlas: Goswin Lübbert von Ketteler machte die Fugur 1729 seiner Frau zum Geschenk.
9.   Eiskeller: Als stromloser Kühlschrank wurden dort die Getränke für die feine Gesellschaft gekühlt.
10. Ehemalige Volksschule: Die alte Schule wurde 1901 erbaut, 1963 erweitert und 1988 geschlossen.
11. Liebestanne: Wegen Alterserscheinungen wurde die Liebestanne 1982 gefällt (150 Jahre alt). Der Tradition nach mussten Liebespaare dreimal und die Tanne tanzen, ohne in den Bach zu fallen, um eine glückliche Beziehung zu führen.
12. Schlossanlage Harkotten: Herrenhausmuseum und Café Wappensaal.
13. Unkemänner: Wegelagerer und Gesindel, das Kaufleute überfiel.
14. Düpekreuz: Das Kreuz ist die ehemalige Taufstätte.
15. Weißes Kreuz: Sühnekreuz und ehemalige Richtstätte des Gogerichtes Harkotten.
16. Mammutdenkmal: Bei Arbeiten wurden Mammutknochen gefunden.
17. Rastplatz Straubenruh: Von dort wurde bis 1864 der Bau der Straße Füchtorf-Sassenberg geleitet.
18. Heppel: Die sogenannte Heppel ist die höchste Sanddüne in Füchtorf. Laut einer Sage der Treffpunkt der Hexen.
19. Füchtorfer Venn: Naturschutzgebiet, Brutstätte von seltenen Vogelarten. Dort wurde bis 1923 Torf gestochen.

Weitere Informationen unter www.tourismus-sassenberg-fuechtorf.de oder mit einer E-Mail an ruediger.voeller@t-online.de.