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28. - 30. Juni 2019 - Dreitägige Bustour nach Dinkelsbühl

Der Heimatverein Füchtorf war jetzt unter Leitung von Johannes Kleine Hörstkamp mit einer Gruppe von 27 Personen drei Tage lang in Dinkelsbühl. Nach einer fünfstündigen Busfahrt erreichte die Gruppe ihr erstes Ziel, Schloss Weikersheim. Im Jahr 1153 erstmals erwähnt, wurde es von unterschiedlichen Besitzern verwaltet und umgebaut. Am Nachmittag konnte das Hotel mitten in der Altstadt bezogen werden.

Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach in Mittelfranken ist heute aufgrund des besonders gut erhaltenen spätmittelalterlichen Stadtbilds ein bedeutender Tourismusort an der Romantischen Straße. Nach dem Abendessen lernte die Gruppe von den zwei Gästeführern die Besonderheiten der durch eine durchgehende Stadtmauer befestigten Altstadt kennen.

Am nächsten Tag fuhr der Bus in Richtung Nördlingen. Dort wurden die Heimatfreunde vom örtlichen Reiseleiter schon erwartet. Er erzählte von der Geschichte der Stadt und von dem beschwerlichen Leben im Mittelalter. Nach so viel Historie gönnte sich die Gruppe eine ausgedehnte Pause unter schattenspendenden Bäumen auf der "Mess", einem Event ähnlich dem "Fettmarkt" in Warendorf. Am Nachmittag entführte Rudi Stark, der in der Gegend lebt und zwischenzeitlich in Füchtorf gewohnt hatte, die Besucher in das Kloster Maihingen. Dort erwartete die Füchtorfer eine außergewöhnliche und humorvolle Führung von der historischen Orgel bis in die Gruft des Klosters. Anschließend wurde in der Klostergaststätte bei Kaffee und Kuchen pausiert, bevor es wieder zurück nach Dinkelsbühl ging. Auch dieser Abend lud bei den warmen Temperaturen zum Verweilen im Freien bei einem kühlen Getränk ein.

Auf dem Rückweg wurde in Volkach an der Mainschleife Zwischenstopp gemacht. Während einer Weinprobe und einer Vesper lernten die Westfalen die fränkischen Weine näher kennen, bevor es, versehen mit vielen schönen Erinnerungen, auf die Heimreise ins Spargeldorf zurückging.

(Text: Die Glocke gl/5.7.2019)


10. August 2019 - Radtour Richtung Borgholzhausen mit Besuch des Heimatmuseums Versmold und Besichtigung der Fa. Nagel

Bei stürmischem Wetter trafen sich 40 Aktive vom Heimatverein Füchtorf zu einer Tagestour ins Ravensberger Land. Unter Leitung von Johannes Kleine Hörstkamp furhren die Radler zum Versmolder Heimatmuseum. Der Vorsitzende des dortigen Heimatvereins, Karl-Heinz Niebrügge, begrüßte die Heimatfreunde. In zwei Gruppen erkundeten die Füchtorfer das Museum, das viele Relikte der Geschichte der Stadt beherbergt. Neben einer historischen Schmiede, dem Backhaus, der Tischlerei und Handwerkszünften lernten die Füchtorfer viel über die Entwicklung Versmolds kennen. Nach so vielen Informationen schmeckte das Mittagessen in Bockhorst, Route 68, besonders gut.

Weiter radelte die Gruppe zur Firma Kraftverkehr Nagel, europaweit einer der größten Dienstleister in diesem Bereich. Der Füchtorfer Ludger Rüter, Technischer Leiter im dortigen Logistikzentrum, gab zunächst einen Überblick über das Unternehmen, das mit bemerkenswerten Zahlen beeindruckte. 1200 Mitarbeiter arbeiten am Standort Borgholzhausen. 700 Auflieger stehen für den Transport bereit. Ein IT-geschütztes Logistiksystem gewährleistet, dass die Waren in kürzester Zeit bei den Kunden in ganz Europa ankommen. Beeindruckend ist auch die Vernetzung über Stützpunkte in den Ländern. Nach einer Betriebsbesichtigung machte sich die Gruppe über Nebenstraßen auf den Rückweg.

Unterwegs wurde nochmals Stopp im Dreyerhaus für Kaffee und Kuchen gemacht, bevor am Abend nach 45 Kilometern das heimische Spargeldorf wieder erreicht wurde.

(Textauszüge: "Die Glocke" gl/17.8.2019)