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01. Oktober 2019 - Abbau des Vereinsbaumes und Westf. Frühschoppen

Tradition will bewahrt werden. "Egal, ob es regnet, stürmt oder schneit", sagt Clemens Knappheide vom Heimatverein Füchtorf. Immerhin: Für kurze Zeit fisselt es nur an diesem usseligen Morgen, an dem C. Knappheide und seine Mitstreiter vom Heimatverein sowie Michael Lienker, Thomas Kohkemper und Michael Fleißig von der Füchtorfer Feuerwehr den Vereinsbaum am Tie abbauen. Früher fand Anfang Oktober immer der Markttag statt und dieser Tag wird mit dem Abbau des Vereinsbaumes in Erinnerung gehalten. Der Baum wird langsam heruntergelassen, zerlegt und auf einem Hänger verstaut. Dieser wird bis April gelagert und zum Spargelfrühling wieder aufgebaut.

Nach den Abbauen wartet auf die Helfer und viele Gäste aus Füchtorf der Westf. Frühschoppen mit Mittagsbüffet im Gasthaus Artkamp-Möllers. Es werden u.a. Töttchen, Braten, Rindfleisch mit Zwiebelsoße und Kartoffelsalat serviert. "Es ist schön, dass an so einem Tag viele zusammenkommen", sagt Clemens Knappheide. "Ein Grund mehr, Tradition zu pflegen - egal an welchem Tag, egal bei welchem Wetter".

(Text: Die Glocke gl/2.10.2019)


27. September 2019 - Erntedank-Familienfest "Rund um die Milch" auf dem Hof Freese, Ravensberger Straße

Das Herbstfest des Heimatvereins hat sich in diesem Jahr um das Thema Milch gedreht. Kinder und Erwachsene genossen den sonnig-herbstlichen Freitagnachmittag auf dem Hof Freese mit allerlei Aktionen und Köstlichkeiten. Die Einblicke in die Milcherzeugung und den Alltag des Milchbetriebes lockten viele Gäste an. "Die Milch kommt schließlich nicht aus der Tüte", erklärte Robert Freese.

Robert, Theresa, Margret und Willi Freese erklärten gerne, wie so ein Hof funktioniert. Faszination löste bei Kindern und Erwachsenen die computergesteuerte Melkanlage aus. "Der Computer kennt jede unserer 65 Milchkühe, weiß wie oft sie im Melkstand war und wieviel Milch sie gibt" erklärte R. Freese. Und das war auf dem Display auch leicht abzulesen.

Langsam schwebte ein Silo über den Hof Richtung Stallung. Das Futter für die Kühe und Rinder wurde angeliefert, und auch das geschah vollautomatisch durch den Roboter: "Dieser weiß genau, in welchen Stall er welches Futter bringen muss", erläuterte Willi Freese. Margret Freese zeigte den Kindern, wie die Kälber gefüttert werden. Die zwischen einer und drei Wochen jungen Kälber werden von Hand aufgezogen und waren die Attraktion auf dem Hof für die Jungen und Mädchen. Austoben konnten sich die Kinder auf der Hüpfburg. Mit dem Maskottchen der Landesvereinigung der Milchwirtschaft, der rotbunten "Lotte" warb Marita Horstmann. "Was wird alles aus Milch gemacht?", fragte sie, und mit viel Anschauungsmaterial gab es eine Menge zu diesem Thema zu erfahren.

Natürlich war am Freitag auch für das leibliche Wohl aller Besucher auf dem Hof gesorgt und selbstverständlich gab es viele Milchprodukte. Die Frauen des Heimatvereins hatten keine Mühe gescheut, schmackhafte Spezialitäten aus Milch zu zaubern. Die süße Quarkspeise mit Erdbeer- und Pflaumenkompott wie auch die frischen Brote mit Käse und Salami wurden gerne genommen. Für Kinder gab es leckere Milchshakes und die Erwachsenen konnten verschiedene Cocktails mit Milch und einem Schuss Alkohol probieren. - Gesundes kann auch lecker sein! -
"Wir freuen uns über die große Besucherzahl heute", zeigte sich Gregor Krützkamp, Vorsitzender des Heimatvereins am Abend mehr als zufrieden.

(Text: "Die Glocke"ca/01.10.2019)